A touch of my heart
Eine kleine Reise in meine Welt.

Meine Techniken

Meine Arbeitsgeräte sind Pinsel und Spachtel.

Als Arbeitsmaterial nehme ich Ölfarben, Lacke, Tuschen, lasierende Farben, Spachtelmasse oder einfach alles, was der Alltag so hergibt. Als Untergrund benutze ich meistens Leinwand.

Ich werde oft gefragt, wo meine Bilder einzuordnen sind, also abstrakt, real usw. Aber es ist nichts von alledem. Ich möchte meine Bilder eher so bezeichnen: Irreales konkret dargestellt. Meine Bilder haben oft einen dunklen Hintergrund, da manches so viel besser zur Geltung kommt. Sterne sieht man auch nur bei Nacht.

Wichtig ist mir in dem Zusammenhang auch, dass meine Bilder nicht irgend etwas darstellen, was trotzdem öfter mal der Fall ist, sondern dass Sie den Betrachter innerlich berühren.

Noch ein Wort zum Malen und zur Inspiration. Landläufig stellt man sich das so vor: Der Künstler steht oder sitzt verträumt in seinem Atelier an der Staffelei und arbeitet zufrieden und entspannt vor sich hin.

Soweit die Theorie.

Tatsächlich ist es bei mir ganz anders. Es ist zum Teil eine elende Quälerei, bis ich das farblich und strukturell so auf die Leinwand gebracht habe, dass es mit meinen Gefühlen übereinstimmt. Irgendwas stimmt nie. Manchmal verrennt man sich oder lässt sich beeinflussen, wenn es auch nur von sich selbst ist. Und dann ist das Bild "im Eimer".

Das heißt dann: Leinwand vom Rahmen lösen, das Bild wird zerknüllt und wandert in den Mülleimer. Der Rahmen wird zersägt und landet als Anfeuerholz in meinem kleinen Holzofen im Atelier. Das war´s dann mit einer tagelangen Arbeit.

Ganz wichtig ist, dass man sich total frei macht von irgendwelchen Vorstellungen, wie das Bild aussehen könnte oder müsste. Das geht total daneben. Auch Erfahrungen aus früheren Arbeiten kann man getrost vergessen. Es ist wie bei einer aufgewärmten Liebe: Es wird nie mehr, wie es war.

Und noch etwas wird mir auch immer klarer: Ohne ein gewisses zerstörerisches Element geht es nicht. Die Bilder ersticken sonst im besten Fall in langweiliger Schönheit.

Meine Werke sind, meistens mit vielen Unterbrechungen, nach ein paar Wochen fertig. Und fertig heißt, dass sie Zufriedenheit und Wohlbefinden in mir auslösen. Man kann das auch ruhig als Glücksgefühl bezeichnen.